Sensoren in Spannungsteiler-Technik
Die hier beschriebenen Sensoren
bestehen grob formuliert aus einem Widerstand, der sich
unter dem Einfluss der zu messenden Grösse ändert. Einige
der beschriebenen Sensortypen, wie Fotowiderstand, NTC Heissleiterwiderstand
und PTC Kaltleiterwiderstand kann man ihrer physikalischen Struktur
nach tatsächlich als messgrössen- abhängigen Widerstand
auffassen. Widerstandsänderungen lassen sich am leichtesten in
Spannungsänderungen transformieren, indem man den veränderlichen
Widerstand mit einem konstanten Widerstand zu einem Spannungsteiler
kombiniert. Je nach Anordnung des variablen und konstanten Widerstands
kann man beeinflussen, ob bei Zunahmen des zu messenden Effektes die
gemessene Spannung zunimmt oder abnimmt.
Ein trivialer Sonderfall, dessen praktische Bedeutung man allerdings
nicht unterschätzen soll, ist der Schalter als Grob-Sensor für
die verschiedensten Messgrössen. Da sich in der Sensorik meistens
die Spannung besser auswerten lässt als der Strom, verwendet man
die Schalter hier meistens als variablen Teil eines Spannungsteilers.
Je nach Schaltzustand ist der variable Widerstand Null oder Unendlich.
Verfügt der Schalter über einen
Umschaltkontakt, kann man ihn auch als Sensor mit Spannungausgang einsetzen.
Andere Sensortypen wie Fototransistoren sind in ihrer physikalischen
Natur Halbleiterbauelemente mit nichtlinearen Strom-Spannungs-Kennlinien,
die den externen Widerstand als Lastwiderstand benötigen. Bei modernen
Sensortypen handelt es sich in Wirklichkeit häufig um integrierte
Schaltungen, bei denen z.T. raffinierte Eich-, Fehlerkompensations-
und Liniearisierungsmassnahmen eingebaut sind. Sensoren in integrierter
Schaltungs- Technologie erkennt man häufig daran, dass sie einen
Anschluss für positive Betriebsspannung haben. Diese Schaltungen
nutzen den externen Lastwiderstand vor allem als flexibles Medium zur
Anpassung des Ausgangs an unterschiedliche Übertragungstechniken
("open collector").
In der praktischen Handhabung können wir diese Kombination aus
aktivem Bauelement und Lastwiderstand ebenfalls als Spannungsteiler
betrachten. Allerdings MUSS der Lastwiderstand entsprechend
der Herstellervorschrift, d.h. meistens zwischen Signalausgang und Pluspol
der Versorgungsspannung geschaltet werden.
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Die
Grösse des Lastwiderstandes wird optimal so bemessen, dass
in der Mitte des Messbereichs die zur Sensorbox übertragene
Analogspannung etwa die Hälfte der Betriebsspannung beträgt,
d.h. hier etwa 2,5 Volt. |
Der Lastwiderstand ist vor allem wenn sich der Sensor- Widerstand
um mehr als eine Zehnerpotenz ändert als geometrisches
Mittel zu bestimmen: Wurzel aus (Sensor- Widerstand am Messbereichsanfang
mal Sensor- Widerstand am Messbereichsende). Als Faustregel kann man
meistens etwa 5 Kiloohm für den Lastwiderstand ansetzen.
Um die hier beschriebenen Sensoren praktisch einsetzbar zu machen,
muss ein Widerstand zum Sensorbauteil geschaltet werden und das Anschlusskabel
zur Sensorbox, wie an anderer Stelle beschrieben, am Sensor angebracht
werden. Die Anwendung ist somit kaum komplizierter als bei den Sensoren
mit Spannungsausgang.
In manchen Fällen reicht es aus oder kann
sogar günstiger sein, den Eingangswiderstand der Sensorbox als
Lastwiderstand zu verwenden. Der Eingangswiderstand der Analogeingänge
beträgt 220 Kiloohm zwischen Signaleingang und Masse. Der Eingangswiderstand
der digitalen Eingänge beträgt etwa 50 Kiloohm zwischen
Signaleingang und +5 Volt Betriebsspannung. In der Regel wird
man mit einem externen, kleineren Lastwiderstand eine bessere Störsicherheit
erreichen.
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Lastwiderstand zwischen
Masse und Signaleingang |
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Lastwiderstand zwischen
+5 Volt und Signaleingang |
Wenn man den Lastwiderstand
direkt am Sensorbox-Stecker befestigt, kann man eine Leitung zum Sensor
einsparen. In den nachfolgenden Beispielen ordnen wir den Widerstand
zur deutlichen Darstellung immer beim Sensor an, technisch notwendig
ist das jedoch nicht.
Um Einzelexemplare der Sensorschaltungen problem-angepasst aufzubauen
empfiehlt es sich, eine Lochrasterplatte
als Montagebasis zu verwenden. Die Geometrie kann dabei sehr unterschiedliche,
zur jeweiligen Aufgabenstellung optimierte Formen annehmen.

einfacher Feuchtigkeits-Sensor,
Hautwiderstands-Sensor
Dieses ist wahrscheinlich der überhaupt am einfachsten zu realisierende
Sensortyp: Es wird nur ein Draht für die positive Betriebsspannung
(rot) und für den Analogeingang (gelb) benötigt. Da der Lastwiderstand
sehr hochohmig sein muss, hat der Eingangswiderstand des A/D- Wandlers
(220 Kiloohm) gerade den richtigen Wert, es ist also kein zusätzlicher
Lastwiderstand nötig. Die Länge der Drähte ist unkritisch
(bis einige Meter ohne Abschirmung).
Programmierung:
$B0 $30 $1 (dezimal 176 48 1) -- aktiviert automatische Meldungen des
Analogeingangs Nr. 0
Nun die beiden abisolierten Enden der Drähte mehr oder weniger
fest anfassen.
Für die Anwendungs als Feuchtigkeits-Sensor ist folgendes Experiment
möglich: Ein Stück Saugpapier von einer Küchenrolle auf
den Tisch legen, beide abisolierte Anschlussdrähte im Abstand von
einigen cm darauf legen, eventuell mit einer Münze beschweren.
Nun in die Mitte zwischen den Drähten einige Tropfen Leitungswasser
fallen lassen, warten. Wenn sich das Wasser verteilt hat, noch einige
Tropfen Zitronensaft oder Essig dazu geben.
Schalter als Sensoren
Die Anwendung von Mikroschaltern wurde bereits an anderer Stelle beschrieben.
Viele Schaltertypen haben aber nur einen Arbeitskontakt.
Reed-Schalter: Geeignet als simple Magnetfeldsensoren.
In Einbruch- Alarmanlagen werden sie als Näherungssensoren
eingesetzt: Magnete an die beweglichen Teile von Fenstern und Türen
montiert, Reed-Kontakte an die feststehenden Teile.
Reed- Kontakte werden - z.B. in Anemometer- Windmessern auf Gebäuden
- als Rotations-Sensoren eingesetzt: auf der rotierenden Achse
sind einer oder mehrere Magnete befestigt, die dicht am Reed-Kontakt
vorbei rotieren und dabei jedesmal einen Schaltimpuls auslösen.
Diese Technik ist praktisch verschleissfrei und sehr reibungsarm.
Kontaktmatten: Häufig werden hierbei leitende Schaumstoffe
eingesetzt, die bei Kompression ihren Widerstand verringern. Ganz einfache Kontaktmatten
bestehen aus Kunststoffkissen, die innen zwei Metallfolien enthalten, die ohne Belastung
durch das Kissen voneinander getrennt werden, aber beim Betreten zusammengedrückt werden.
Hässlich aber praktisch. Gibt es bei Conrad Elektronik.
Bedienfelder können aus Tastschaltern konstruiert werden,
diese Schalter haben in der Regel nur einen Arbeitskontakt. Insgesamt
können an die Sensorbox bis zu 16 Schalter oder Taster direkt angeschlossen
werden. Eine Bauanleitung für größere Schalter-Matrizen
folgt.
Fotowiderstand
 
Fotowiderstände sind gut geeignet für sehr unterschiedliche
Lichtintensitäten, besonders auch als unkomplizierte Sensoren für
niedrige Beleuchtungsstärke. Gerade bei wenig Licht sind sie aber
recht träge, sie brauchen 1 Sekunde und mehr, um sich auf plötzliche
Lichtwechsel einzustellen. Daher weniger geeignet für Lichtschranken.
Temperatursensor mit NTC- Widerstand
NTC Widerstände (negative temperature coefficient) zeichnen sich
aus durch relativ hohe Widerstandsänderung pro Grad, haben allerdings
eine relativ geringe Langzeitstabilität und Reproduizierbarkeit.
Ausserdem sind sie nur bei relativ niedrigen Temperaturen einsetzbar.
Daher typischerweise geeignet für einfache qualitative Anwendungen.
Fieberthermometer- Sensoren (z.B. Conrad Best.Nr. 18 85 06 - 11) regieren
schnell auf Körperwärme (Berührung). Andere NTC-Typen
haben eine Metallöse oder ein Gewinde und bieten guten Wärmekontakt
bei der Temperaturmessung massiver Gegenstände.
Montage- und Anschlusstechnik Fieberthermometer-Sensor: wegen des hohen
Eigenwiderstandes von ca. 100 Kiloohm: Sensor zwischen +5 Volt und Signaleingang
schalten. Optimaler Lastwiderstand, zusätzlich parallel zum Eingangswiderstand
der Sensorbox: 150 bis 220 Kiloohm.
Ansonsten: Montage- und Anschlusstechnik wie Fotowiderstand
oder Magnetsensor.
PTC-Widerstands-Temperatursensor
Diese Sensoren haben - im Vergleich zu NTC-Sensoren - eine relativ
geringe Widerstandsänderung pro Grad (ca. 0,385 % pro Grad),
sind aber präziser und bei höheren Temperaturen einsetzbar.
Häufig verwendet in der Chemieindustrie und bei elektronischen
Messzählern zur Heizkostenabrechnung.
In ihrer klassischen Ausführung wurden die Sensoren aus dünnem
Platindraht gewickelt und auf 100 Ohm abgeglichen; daher die Bezeichnung
Pt100. Inzwischen werden die Sensoren in Mikrotechnik gefertigt und
sind auch auf 1000 Ohm abgeglichen im Handel (Pt1000). Damit wird ein
prinzipielles Problem von Widerstands-Temperatursensoren vermindert,
nämlich die Selbstaufheizung des Sensors durch den Stromfluss.
Zusammen mit der Sensorbox sollten auf jeden Fall 1000 Ohm Versionen
verwendet werden, als Spannungsteiler mit einem 1 Kiloohm Lastwiderstand,
temperaturstabiler Metallfilm- Widerstand. Montage- und Anschlusstechnik
wie Fotowiderstand oder Magnetsensor.
Anwendung auch als Brückenschaltung mit 2 Sensoren.
Für qualitative Temperaturmessungen wegen der geringen Empfindlichkeit
weniger empfohlen.
Fotodiode
Der Fotodioden-Effekt beruht auf der Zunahme des Sperrstroms einer
Diode unter Lichteinfluss. Die Lichtempfindlichkeit einer Fotodiode
ist wesentlich geringer als die eines Fotowiderstands oder eines Fototransistors,
ihr Vorteil besteht dagegen in einer wesentlich höheren Schaltgeschwindigkeit
bzw. Maximalfrequenz. Für die Sensorbox praktisch nutzbar wird
eine Fotodiode nur in Kombination mit einem empfindlichen Verstärker.
Heute werden solche Kombinationen im Gehäuse vergossen als Foto-ICs
mit Spanungsausgang oder mit Frequenzausgang sowie als Bausteine für
drahtlose Datenkommunikation (IrDA) angeboten.
Speziell für Infrarotfernbedienungen gibt es separate Verstärkerbausteine,
die für besonders hohe Empfindlichkeit in einem schmalen Frequenzbereich
(um 40 kHz) optimiert sind. Ähnlich funktioniert auch die hier
vorgestellte Lichtschranke.
Fototransistor
Ein
Fototransistor funktioniert ähnlich wie eine Fotodiode, allerdings
wird der durch den Lichteinfluss ausgelöste Fotostrom zusätzlich
durch den Transistoreffekt verstärkt. Fototransistoren gibt es
mit 2 oder mit 3 Anschlüssen.
Bei der Ausführung mit 2 Anschlüssen ist die Basis
nicht extern zugänglich, der Basisstrom wird ausschliesslich durch
den Fotoeffekt erzeugt. Die Anschlussdrähte eines solchen Fototransistors
sind unterschiedlich lang, der längere Draht muss mit mit der negativeren
Spannung verbunden werden, der kürzere Draht (ist in der Diode
mit der dickeren, trichterförmigen Elektrode verbunden, siehe Bild)
mit der positiveren Spannung. Abgebildet ist der Fototransistor BP103B
(Conrad Elektronik, Best. Nr. 18 40 47 -11), dessen Aufbau auch für
andere Modelle mit 2 Anschlüssen typisch ist.
Fototransistoren ohne externen Basisanschluss kann man auf 2 Arten
anwenden: als Inverter
oder als Emitterfolger.
Für den Anschluss an die Sensorbox, insbesondere bei niedriger
Lichtintensität, ist die Schaltung als Emitterfolger praktischer.
Der Kollektor (dicke Elektrode) wird an die positive Betriebsspannung
angeschlossen, der Emitter an einen Analogeingang der Sensorbox (siehe
Bild). Der Eingangswiderstand der Sensorbox wirkt als Lastwiderstand.
Falls der Fototransistor bei höheren Lichtintensitäten eingesetzt
werden soll, kann ein zusätzlicher Lastwiderstand
parallel zum Eingangswiderstand geschaltet werden. Der Anschluss
an einen Analogeingang ist von Vorteil, wenn in einer relativ hellen
Umgebung gearbeitet wird oder wenn der Sensor auf relativ schwache Lichtsignale
reagieren soll, weil so eine differenzierte Auswertung kleiner Unterschiede
der Ausgangsspannung des Fototransistors möglich ist.
Wenn
die Intensität des auf den Fototransistor auftreffenden Lichtes
stark schwankt, ist es schwierig einen für alle Situationen optimalen
Lastwiderstand zu finden.
In diesem Fall kann ein Lastwiderstand mit nichtlinearer Kennlinie
eingesetzt werden. Der Spannungsteiler rechts im Bild gibt vor, bei
welcher Spannung am Emitter des Fototransistors, d.h. bei welchem Fotostrom
eine oder beide Dioden zu leiten beginnen. Bei sehr kleiner Lichtintensität
sind beide Dioden gesperrt - bereits ein kleiner Fotostrom ruft einen
spürbaren Spannungsabfall am hohen Eingangswiderstand der Sensorbox
hervor. Wird diese Eingangsspannung grösser als etwa 1,8 Volt (ca.
1,1 Volt am Spannungsteiler plus 0,6 bis 0,7 Volt Schwellspannung der
Diode), so wird der 22 Kiloohm Widerstand parallel zum Eingangswiderstand
der Sensorbox geschaltet und damit die Licht- Empfindlichkeit der Schaltung
herabgesetzt. Beträgt die Eingangsspannung schliesslich etwa 3
Volt, so schaltet auch die andere Diode durch und setzt die Eingangsempfindlichkeit
noch einmal wesentlich herab. Die so erzeugte Kennlinie ist nichtlinear,
aber monoton, d.h. mehr Licht gibt auf jeden Fall auch eine eindeutig
höhere, wenn auch schwer quantifizierbare Eingangsspannung.
Durch Variation der Widerstandswerte und durch Zufügen weiterer
Dioden und Widerstände kann die Kennlinie den eigenen Anforderungen
angepasst werden. Im Idealfall würde man eine logarithmische Kennlinie
konstruieren.
Ebenso ist der Anschluss des Fototransistors an einen digitalen
Eingang möglich, dann muss er allerdings als Inverter geschaltet
werden, d.h. der Digitaleingang der Sensorbox wird mit dem Kollektor
des Fototransistors verbunden. Der Lastwiderstand muss
zwischen Kollektor und +5 Volt eingefügt werden, der Emitter
wird mit Masse verbunden.
Bei der Ausführung mit 3 Anschlüssen kann man die
Empfindlichkeit in gewissem Umfang erhöhen, indem man extern einen
geringen Basisstrom einspeist. Praktisch wird dies realisiert durch
einen hochohmigen Widerstand - etwa 1 Megohm - vom Basisanschluss zum
Schleifer eines Trimmpotentiometer 100 Kiloohm, das zwischen Masse und
+5 Volt geschaltet ist. Der Widerstand muss so justiert werden, dass
bei Dunkelheit gerade ein Kollektorstrom durch den Fototransistor zu
fliessen beginnt, d.h. am Lastwiderstand ein Spannungsabfall sich aufzubauen
beginnt. Diese Justagetechnik ist heute jedoch als überholt anzusehen,
man erzielt mit guten Plastik-Fototransistoren ohne Basisanschluss und
vor allem mit Foto-ICs bessere Ergebnisse.
Temperatursensor-IC
Es
gibt verschiedene als IC mit 2 Anschlüssen aufgebaute Temperatursensoren.
Entweder ist der durchfließende Strom proportional zur absoluten
Temperatur (Typ AD592AN, für 5 Volt Stromversorgung recht ungeeignet)
oder die anliegende Spannung ist proportional zur Temperatur (Typ
LM135H, RS-Components Best.Nr. 264-147, siehe Bild). Diese Sensoren
sind relativ teuer, liefern eine relativ geringe Änderung der Ausgangsspannung
pro Grad Temperaturänderung, arbeiten aber ohne Justierung auf
bis zu 0,5 Grad genau.
Preiswert sind PTC- Temperatursensoren auf Siliziumbasis (PTC
=positive temperature coefficient). Ihre Widerstandsänderung ist
proportional zur Abweichung der Ist-Temperatur von einer Referenz-Temperatur
( zum Beispiel KTY10 = Conrad Eletronik Best.Nr 18 34 40 -11, unbedingt
die 1 % Ausführungen nehmen oder etwas schneller ansprechend KTY11-2A
= Conrad Elektronik 18 34 82 -11 ).
Montage- und Anschlusstechnik wie Fotowiderstand,
die Polung dieser Sensortypen ist beliebig. Optimaler Lastwiderstand
für die Sensor-Box 2,2 Kiloohm (temperaturstabiler Metallfilm-
Widerstand).
Diese Silizium- Temperatursensoren arbeiten genauer als NTC-Widerstände
(ohne Abgleich reproduzierbare Genauigkeit bis zu 1 Grad Celsius), bieten
aber einen stärkeren Ausgangseffekt als Widerstandsthermometer
(im Schnitt knapp 1 % Widerstandsänderung pro Grad Temperaturänderung).
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Anzumerken
ist , dass sich zunehmend preiswerte und recht genaue Temperatursensoren
mit eingebautem Digitalinterface durchsetzen, diese können
aber kaum direkt mit der Sensorbox betrieben werden. |
resistiver Kraftsensor ("FSR"=force
sensitive resistor)
Diese Sensoren werden an die Sensorbox angeschlossen wie
ein Fotowiderstand und liefern ähnlich über einen großen
Bereich einwirkender Kräfte signifikante Widerstandsunterschiede.
Bei eigenen Versuchen hat sich vor allem die Reproduzierbarkeit der
Kraftübertragung als problematisch erwiesen. Die Widerstandsänderung
hängt relativ stark vom exakten Angriffspunkt der Kraft ab, von
der Auflagefläche und Angriffsrichtung des kraftübertragenden
Gegenstandes, Nachgiebigkeit (Härte) des kraftübertragenden
Materials. Zum Beispiel liefern sie als Trittsensoren nur schwer reproduzierbare
Daten.
Magnetfeld-Sensor
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Polung beachten:
Mittlerer Anschluss=Masse
rot= +5 Volt, gelb=Signalausgang
Lastwiderstand ca. 10 Kiloohm |
Hier wurde der Magnetfeldsensor Siemens "TLE4905L" (Conrad Elektronik,
Best.Nr.14 75 08 -11) verwendet. Die bedruckte, trapezförmig abgeflachte
Seite ist im Bild von der Bestückungsseite her zu sehen. Man beachte
den Anschluss der Drähte an der Platinenunterseite: die Schaltdrähte
zur gelben und schwarzen Anschlussader wurden über die Bestückungsseite
geführt, um die Anschlussdrähte abreissfester zu machen. Die
rote Ader wurde an den durchgesteckten Draht des Widerstands gelötet.
Dieser Sensor reagiert "unipolar", d.h. von einer Seite reagiert er
nur auf Nordpole von in der Nähe befindlichen Magneten, auf der Rückseite
nur auf Südpole. Da man beim alltäglichen Umgang Magnetismus
meistens als Anziehung eiserner Gegenstände empfindet, ist die "bipolare"
Version desselben Sensors, "TLE4935L", der auf jeden Magnetpol reagiert,
wahrscheinlich einfacher einzusetzen (Anschlusstechnik wie oben).


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Okt '99. Alle Angaben nach bestem Wissen.
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